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PFÄLZER SPLITTER Ein Sammelsurium des unnützen Wissens über die Pfalz
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Beispiel für eine Doppelseite Einige ausgewählte “Splitter”
ISBN 978-3-937760-01-8 164 Seiten, Paperback, 12,90 € Zum Bestellen bitte HIER KLICKEN!
Und hier ist das Vorwort nachzulesen:
Am Rande bemerkt
In Paul Münchs "Pälzisch Weltgeschicht" von 1909 heisst es:
>>"Is die Geschicht a werklich wohr?" "Jo", sat er, "ich sein gut defor! Nor wo die Wohrheet nit recht basst, Do hann ich's annerscht abgefasst."<< (Paul Münch)
Solche Freiheit der Erfindung hat sich der Autor für die vorliegende Kompilation Pfälzer Splitter selbstverständlich nicht erlaubt. Nein, er betont ausdrücklich und verbürgt sich dafür, dass ihm sämtliche versammelten Splitter als Informationsbröcklein irgendwo in der Realität begegnet sind: sei es in Prospekten und auf Infotafeln, in Vorträgen, Internetpräsentationen, Museumsvitrinen, auf Denkmalsbeschilderungen, Plakaten, Hinweisschildern und Aushängen, in Newstickern, Zeitungsanzeigen und Nachrichtensendungen, sogar in Kochrezepten, Pfarrblättchen oder Vereinsbroschüren. Und auch einige der im Literaturverzeichnis genannten Titel waren ergiebige Informationslieferanten.
In diesem Sinne sind diese Pfälzer Splitter reine "Wohrheet". Nicht verbürgen kann der Autor jedoch, dass sie auch noch auf einer höheren Ebene wahr sind, dass diese Behauptungen und Aussagen ein tatsächliches Abbild realer Gegebenheiten darstellen. In vielen Fällen mögen sie es zwar sein, doch dies zu überprüfen war nicht sein Anliegen. Durch Hinterfragen, Erläutern und Begründen würde einiges von der Verblüffung verloren gehen, mit der man zunächst offenen Mundes vor manch einem dieser Informationshäppchen steht - um es sich dann genüsslich auf der Zunge zergehen zu lassen. Und nur die Isolation, das Losgelöstsein von jeglichem erklärenden Sinnzusammenhang verleiht ihnen vielfach ihren skurrilen Charakter, ihren nicht gewollten Witz.
Diese nützliche Isolation war es auch, die diesem Buch zum vorliegenden Ordnungsprinzip verholfen hat. Wären die Splitter thematisch oder regional oder chronologisch geordnet, würden sie sich in unerwünschter Weise gegenseitig stützen und erläutern (manchmal allerdings auch widersprechen). Stattdessen sind sie nun in klassisch schlichter Weise nach den Anfangsbuchstaben des jeweils zentralen Begriffs in Kapitel von A bis Z einsortiert. Womit eine optimale Unordnung erreicht wäre und durch die Kapiteleinteilung dennoch eine gute Lesbarkeit erhalten bleibt.
Sollten Leser sich durch die Lektüre angeregt sehen, für mögliche Neuauflagen oder Fortsetzungen durch eigene Splitter, Ergänzungen und Berichtigungen einen Beitrag zu leisten, so sind diese unter tom@buecherhuette.de sehr willkommen. Gegebenenfalls werden sie, wie auch hier, wiedergegeben, ohne im Einzelnen die Quelle zu nennen, denn ein solcher Anmerkungsapparat würde den Rahmen sprengen und ist wissenschaftlichen Werken eher angemessen. Wörtlich übernommene Textstellen aus literarischen Quellen werden jedoch selbstverständlich hier und auch künftig korrekt als Zitate gekennzeichnet.
Jede Leserin, jeder Leser mag dieses Büchlein nehmen, wie es ihr oder ihm gefällt: nützlich für Small Talk und Partygeplauder, Quelle des Besser-Wissens über Pfalz und Pfälzer, humorige Sammlung, selbst zu philosophischem Nachdenken über Pfalz und Pfälzer mag es anregen. Bloss zu ernst darf man es keinesfalls nehmen, denn auf den Wahrheitsgehalt der Splitter wurde ja schon eingegangen.
In jedem Fall sollte es dem geborenen Pfälzer ebenso wie dem Wahlpfälzer (und dem Fremden erst recht) deutlich vor Augen führen, was Paul Münch in seiner Schöpfungsgeschichte so richtig erkannt hat:
>>Ei jo! De liewe Gott, der lacht Noch heit, wann er sei Palz betracht, Dann vun de Schepfungssache all Is die am beschte ausgefall.<< (Paul Münch)
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